Liebe Mädchen und Jungen, liebe Eltern!
Am 5. Fastensonntag (6. April) geht es im Evangelium um Gesetze und Strafen. (Joh 8, 1-11)
Niemand darf einem anderen Menschen etwas Böses tun. Gesetze und Regeln – zum Beispiel Verkehrsregeln – sollen helfen, dass alle Menschen richtig handeln. In den Gesetzen steht, was erlaubt ist und was verboten ist. Aber oft tun wir trotzdem Dinge, die wir nicht tun sollen. Wer erwischt wird, wird meist bestraft. Aber manche Strafen sind zu brutal.

Einmal brachten wichtige Leute eine Frau zu Jesus. Die Frau hatte etwas sehr Schlimmes getan.
Die Leute sagten: „Nach unserem Gesetz muss diese Frau sterben.“ Sie hoben Steine auf, um sie auf die Frau zu werfen. Aber Jesus sagte zu den Leuten: „Wer von euch hat noch nie etwas Verbotenes getan? Der darf als Erster einen Stein werfen.“ Die Leute im Kreis schauten auf die Steine, die sie in der Hand hielten. Alle dachten: Es gibt doch keinen Menschen, der nie etwas Gemeines oder Verbotenes tut. Da ließen sie ihre Steine auf den Boden fallen. Alle Menschen verschwanden. Als alle weg waren, sagte Jesus zu der Frau: „Keiner hat dich verurteilt. Denn keiner ist ohne Schuld. Ich verurteile dich auch nicht. Aber bemühe dich von jetzt an, nichts Böses mehr zu tun.“

Hier könnt Ihr den Bibeltext nachlesen.
Ein Ausmalbild zum Bibeltext gibt es hier.
Diesen kurzen Kindergottesdienst zum Bibeltext könnt Ihr zuhause feiern.

Mit Steinen kann man nicht nur werfen, sondern auch schöne Dinge basteln:
Mit Steinen kann man auch wunderbar spielen: